Tipps zur Sturzprophylaxe bei Senioren

Leider kommt es immer wieder vor, dass Senioren stürzen und sich dabei schwer verletzen. Für Senioren sind Stürze gleich aus zwei Gründen so schlimm. Da wäre zunächst einmal die Tatsache, dass sie über keine ganz so schnellen Reflexe und außerdem auch nicht über so viel Kraft verfügen. Stürze lassen sich dadurch schlechter abfangen, was letztlich zu einem höheren Verletzungsrisiko führt. Zum anderen laufen die Heilungsprozesse im Alter einfach nicht mehr so schnell ab. Infolge dauert es wesentlich länger, bis Verletzungen auskuriert sind.

Stürze sind ein gesundheitliches Risiko

Am besten ist es daher, wenn es gar nicht erst zum Sturz kommt. Allerdings ist dies leichter gesagt als getan. Gleich eine ganze Reihe an Gründen zeigt sich dafür verantwortlich, dass Senioren häufiger als jüngere Menschen stürzen. Vor allem die langsameren Reflexe sind ein großes Problem: Falsche Bewegungen können nicht mehr schnell genug ausgeglichen werden, wodurch es zum Sturz kommt. Folglich ist es sinnvoll, eine Sturzprophylaxe vorzunehmen. Gemeint ist das Treffen von Sicherheitsvorkehrungen, die Stürze verhindern oder zumindest das Risiko maßgeblich senken.

Sturzprophylaxe im Bad

Das Spektrum an Orten, an denen Senioren stürzen können, ist ungemein groß – ganz besonders im Haushalt. Doch zum Glück gibt es für die meisten Gefahrenbereiche mehr als nur eine Lösung, sodass es möglich ist, gut Vorsorge zu treffen. Gerade für das Bad gibt es viele Lösungen, auf die an dieser Stelle kurz näher eingegangen sind. Die größten Gefahrenbereiche im Bad sind Dusche und Badewanne. Vor allem beim Betreten und Verlassen kommt es häufig zu stürzen. Hier lässt sich eine gezielte Sturzprophylaxe betreiben, indem man mit Haltegriffen arbeitet. Badewannengriffe und Duschhaltegriffe sind leicht angebracht und bieten einen immens großen Nutzen. Die Fläche einer Duschwanne kann beispielsweise mit einer Antirutschmatte bedeckt werden oder man installiert sogar einen Duschhocker.

Aufgepasst bei Treppen

Ein weiterer Problembereich sind Treppen. Wenn Senioren auf Treppen stürzen, sind die Folgen meist besonders schlimm. Sofern keine Treppengeländer vorhanden sind, gilt es diese anzubringen. Als Stütze sind sie eine immens große Hilfe. Bei sehr steilen oder weiten Treppen kann es aber auch sinnvoll sein, gleich einen Treppenlift zu installieren. Auf diesem Weg ist es möglich, nicht nur Sturzprophylaxe zu betreiben, sondern gleichzeitig auch die Lebensqualität zu erhöhen. Denn Treppensteigen kostet enorm viel Kraft und kann im Alter eine große Belastung sein. Ein Treppenlift ist hier eine sehr große Hilfe.

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