Rollstuhl und Ferien sind keine Gegensätze

Nun haben auch die auch in den letzten Bundesländern die Sommerferien begonnen. Dementsprechend ist nicht nur Sommerzeit, sondern auch Urlaubszeit. Das derzeit so schöne Wetter lädt zum Reisen geradezu ein – sofern man sich denn in der Lage befindet, sich entsprechend zu bewegen. Besonders Rollstuhlfahrer verbringen ihren Urlaub nicht selten auf Balkonien – Reisen mit dem Rollstuhl können sich längst nicht alle Rollies nicht vorstellen.

Dabei ist es schade, wenn man bestehende Möglichkeit nicht nutzt. Immerhin gibt es viel in der Welt zu sehen und zu entdecken. Nur weil man an den Rollstuhl gekoppelt ist, sollte man sich nicht aufhalten lassen. Besonders wenn man nicht allein, sondern mit Freunden oder der Familie verreist, sind entsprechende Situationen sicher zu handlen.

Bei meiner Recherche bin ich auf zwei Interessante Beiträge zum Thema gestoßen. Da wäre zunächst das Blog des Polio-Forum, in welchem ein schönes PDF mit praktischen Infos und Anregungen zum Thema zu finden ist. Die Message des Autors ist klar: Reisen mit dem Rollstuhl können zweifelsfrei bewerkstelligt werden und machen richtig Spaß.

Der zweite Linktipp widmet sich einem Rollstuhl, der speziell für das Watt entwickelt wurde. Große Räder ermöglichen es, mit dem Rollstuhl fürs Watt auf dem feuchten Sand der Nordsee zu fahren und dabei nicht einzusinken. Leider bedarf es Helfer, die ziehen und schieben, doch zumindest können neue Territorien erschlossen werden.

One Response to “Rollstuhl und Ferien sind keine Gegensätze”

  1. [...] Ihr Vater hatte die Familie verlassen als sie 12 war. Nach aktuellen Infos sitzt er heute im Rollstuhl. Ihre Mutter musste für sie und ihre beiden jüngeren Brüder gleichzeitig Mutter und Vater sein [...]