Blasenschwäche gehört zum Leben einfach mit dazu

Bei der Inkontinenz handelt es sich um ein Thema, über das entweder häufig gekichert oder auch geschwiegen wird. Dabei handelt es sich um ein Thema bzw. um ein Problem, von welchem weitaus mehr Menschen betroffen sind, als oftmals angenommen wird – und das über sämtliche Altersschichten hinweg.

Es fängt bei den Kindern an
. Es kann bis zum 6. Lebensjahr dauern, bis Kinder eine vollständige Kontrolle über ihre Blasenfunktion erlangt haben. Dann hören entsprechende Probleme in der Regel auf. Sollte dies nicht der Fall sein, gilt es einen Arzt aufzusuchen – wobei man die auch ruhig schon früher tun kann. Es ist immer gut, sich entsprechend abzusichern und Gewissheit darüber zu verschaffen, woher die Inkontinenz rührt.

Dann geht es wieder ab 30 los – zumindest in der Damenwelt und sofern man der Fernsehwerbung Glauben schenken darf. Tatsächlich werden heutzutage schon Binden für die Frau ab 30 beworben. In der Praxis sieht es jedoch ein wenig anders aus: Ein wirklicher Eintritt der Blasenschwäche erfolgt meist erst ab Mitte 50 und ist sogar sehr stark verbreitet. Allerdings halten sich die Austrittsmengen in Grenzen, so dass einfache Binden üblicherweise ausreichen.

Übrigens sind längst nicht nur Frauen von der so genannten Altersinkontinenz betroffen. Es dauert zwar meist ein wenig länger, doch letzten Endes sind Männer ebenso betroffen. Hierbei handelt es sich um kein speziell medizinisches Problem, das behoben werden kann. Vielmehr ist es das Alter, das uns zu schaffen macht. Allerdings ist es möglich, Vorsorge zu leisten. Spezielle Gymnastikübungen können zum Beispiel dazu beitragen, die Kontrolle über die Blase zu stärken und länger aufrechtzuerhalten.

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